Jahresrückblick 2025
- MenschheitsFamilie

- 27. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Dank, Rückschau und Ausblick
Liebe Freunde der MenschheitsFamilie,
zum Jahresende möchten wir innehalten und auf ein Jahr zurückblicken, das uns in vielerlei Hinsicht gefordert, bewegt und zugleich bestärkt hat.
2025 war geprägt von intensiven Inhalten, lebendigen Begegnungen und dem stetigen Versuch, tragfähige Räume für Dialog, Bildung und kulturellen Austausch zu schaffen – trotz vieler Widrigkeiten. Diese Veranstaltungen funktionieren nicht ohne ein großes Team um mich drumherum, dass dabei hilft, dass alles reibungslos verläuft. Deshalb geht mein großer Danke zuallererst für dieses großartige Jahr an:
Martin und Anja, Oliver, Verena, Petra, Heike, Sara, Ivonne, Axel und die Kollegen vom Kulturkreis Pankow, die Nachdenkseiten Gesprächskreise Berlin und viele andere Helfer und Freunde aus dem großen regionalen Veranstalterkreis, die bewerben, unterstützen und in Gedanken bei uns sind.
Im Frühjahr fand das Symposium Falkensee statt, eine inhaltlich dichte und besondere Veranstaltung mit hochkarätigen Referenten und einem künstlerischen Rahmenprogramm. Die kabarettistische Einlage von Uli Masuth sowie die Tanzvorführung von Crystelle haben dem Tag eine zusätzliche Tiefe verliehen und gezeigt, wie sehr Kunst und Inhalt sich gegenseitig tragen können. Gleichzeitig haben wir aus den Rückmeldungen gelernt, dass ganztägige Formate mit komplexen Themen für viele sehr herausfordernd sind – in der Konzentration, in der Länge und in der emotionalen Dichte.
Auch vor diesem Hintergrund – und angesichts eines finanziellen Defizits – haben wir unsere Formate weiterentwickelt. Das Ergebnis war das Podium Falkensee im Oktober: ein kompakteres Abendformat mit klarem Fokus auf Gespräch und Austausch. In der Tanzschule in Dallgow-Döberitz durften wir ein ausverkauftes Haus mit 300 Gästen erleben. Die Resonanz war sehr positiv und hat uns bestätigt, diesen Weg weiterzugehen.
Zu Beginn des Jahres fanden zudem Veranstaltungen mit Ulrike Guérot und Hauke Ritz statt.
Ein weiterer wichtiger Baustein unserer Arbeit war das Schulprojekt mit Gabriele Krone-Schmalz. In diesem Jahr nahm eine Schule aus Bad Belzig daran teil. Für die Schülerinnen und Schüler war es eine außerordentlich bereichernde Veranstaltung – geprägt von Aufmerksamkeit, Offenheit und ernsthaftem Interesse an politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Die Rückmeldungen aus dem Projekt, wie sie auch im Blog im November beschrieben wurden, haben uns sehr ermutigt und gezeigt, wie groß der Bedarf an solchen Bildungsformaten ist.
Gerade aus diesem Projekt heraus konnten wir wertvolle neue Kontakte knüpfen. Für 2026 planen wir daher, das Schulprojekt deutlich größer aufzuziehen. Gabriele Krone-Schmalz wird im September erneut nach Berlin kommen, um dieses Format in einem erweiterten Rahmen zu wiederholen. Darauf freuen wir uns sehr – ebenso auf die Möglichkeit, noch mehr jungen Menschen einen Raum für Fragen, Einordnung und Diskussion zu eröffnen.
Den Abschluss dieses bewegten Jahres bildete unsere schwurbelige Weihnachtsfeier, die wir gemeinsam mit EMMA Events und Radio Berliner Morgenröte veranstaltet haben. Mit Yann Song King (und einem Special Weihnachtssong für unsere Berliner Veranstaltung) und Michi vom Schwurbeltreff – inklusive Weihnachtsdisco – war es ein Abend voller Leichtigkeit, Humor und Gemeinschaft. Ein schöner Kontrapunkt nach einem inhaltlich intensiven Jahr.
Der Blick nach vorn:
Das Podium Falkensee im März 2026 ist bereits in Planung. Über die eingeladenen Gäste werden wir in naher Zukunft weitere Informationen veröffentlichen. Wir freuen uns auf ein Jahr 2026 mit vielen spannenden Gästen, vielfältigen Veranstaltungen und neuen Kooperationen mit anderen Veranstaltern. Vor allem aber freuen wir uns auf die Begegnungen – auf das Wiedersehen mit Menschen, die uns zugetan sind, die diese Formate tragen und mit Leben füllen.
Danke für euer Vertrauen, eure Unterstützung und eure Verbundenheit – auf ganz unterschiedliche Weise. Wir freuen uns auf alles, was wir im kommenden Jahr gemeinsam auf die Beine stellen können.
Herzliche Grüße und kommt alle gut ins Neue Jahr 🥂
Daniela Schramm
MenschheitsFamilie





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