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Die Dahmenqual - Impfen gegen Corona???

Dr. med. Alexander Konietzky von den ÄFis am 21.9.2023


Hier geht es zum Video, in dem die aktuellen abenteuerlichen Empfehlungen zur Impfung mit mRNA-Impfstoff gegen des Corona-Virus kritisch betrachtet werden:



Ich muss hier unbedingt noch einmal Werbung machen für meine Lieblingsärzte von den ÄFis - sie sind seit Jahren bemüht, die Bevölkerung über verschiedenste Impfungen wirklich aufzuklären und zu einer informierten und bewussten Entscheidung hinzuführen. Das ist nicht immer leicht, denn der Dschungel aus Studien, die gefaked und erkauft wurden, ist für Laien nicht wirklich durchschaubar. Dafür gibt es aber solche großartigen Vereine, die mit Herzblut an einer echten Aufklärung arbeiten, nur leider viel zu oft von der Politik (die es dann oftmals auch noch besser weiss, auch wenn sie mittlerweile aus Kinderbuchautoren und Lügnern und Dilletanten besteht) missachtet und gedemütigt wird.


Auch der Webauftritt der ÄFis ist eine solide Grundlage, um sich Grundlagenwissen basierend auf evidenzbasierten Fakten anzueignen:



Beispielhaft habe ich hier die Seite über die Masernimpfung verlinkt. Die Masernimpfung ist seit wenigen Jahren verpflichtend für Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen bzw. spätestens, wenn sie eingeschult werden. Der Verein hat seinerzeit massiv gegen eine verpflichtende gesetzliche Regelung gekämpft, aus mehreren Gründen:


*In den vergangenen 10 Jahren gab es große Masernausbrüche vor allem in den Ländern mit einer Impfpflicht. Zum Beispiel: Bulgarien 2009/2010: Inzidenz bis knapp 3000; Tschechien 2015: Inzidenz über 50.


*Deutschland hingegen verzeichnete selbst im am stärksten betroffenen Jahr 2015 (Berliner „Epidemie”) etwa 30 Masernfälle/1.000.000 Einwohner. 2018 lag die Maserninzidenz in Deutschland deutlich unter dem Mittel der Länder, in denen die Masernimpfung gesetzlich vorgeschrieben ist.


*Das deutsche Grundgesetz - verfasst unmittelbar nach dem Ende einer Zeit furchtbarster, von staatlichen Stellen dekretierter medizinischer Zwangsmaßnahmen - schützt die körperliche Unversehrtheit jedes Menschen. An herausragender Stelle, schon im Artikel 2, heißt es:

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden” (Grundgesetz Art. 2, Absatz 2).

Nur wenig später, im Artikel 6, wird festgeschrieben:

„Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft” (Grundgesetz Art. 6, Absatz 2).


*Die faktische Ausrottung einer Erkrankung durch flächendeckende (Zwangs-)Impfungen gelang in der Medizingeschichte bislang genau einmal: bei den Pocken. Diese wiesen - nach wiederholter und veröffentlichter Stellungnahme der damals an der Eradikation beteiligten Protagonisten der WHO - eine ganze Reihe mikrobiologischer und epidemiologischer Alleinstellungsmerkmale auf, die sich so bei keiner der anderen, derzeit zur „Ausrottung” anstehenden Erkrankungen finden.


*Schon jetzt gehört die Frage nach dem Impfstatus der Kinder zu den am häufigsten und am kontroversesten diskutierten Themen zwischen Eltern - nicht selten schon jetzt mit einer deutlichen moralischen Qualität. Die Eltern, deren Kinder nicht STIKO-konform geimpft sind, sehen sich häufig mit einer postulierten „moralischen Impfpflicht” und dem Vorwurf des Schmarotzertums konfrontiert und werden teilweise isoliert (s. z. B. in David Sievekings Film „Eingeimpft”). Diese Attitüde drohte zu eskalieren, wenn empfehlungskonform impfende Eltern im Falle einer staatlichen Impfpflicht auch noch „das Recht” auf ihrer Seite fühlten. Stände uns dann eine neue Unkultur von Denunziation abweichender Eltern bei den Gesundheits- oder Jugendbehörden bevor?


*Eine Ende 2022 veröffentlichte Studie, die 4.863 Eltern über einen Online-Fragebogen zum 2020 in Deutschland in Kraft getretenen Masernschutzgesetz (MSG, s. hier) befragte, kam zu dem Ergebnis, dass das Gesetz unbeabsichtigte Folgen haben und damit schädlich sein könnte. So könnte die Immunitätspflicht bei Eltern zu Widerstand führen, z. B. indem andere Impfungen ausgelassen werden, um die eingeschränkte Freiheit in diesem Bereich durch einen anderen Bereich auszugleichen (in der Psychologie als Reaktanz bekannt). So würde die Quote bei anderen Routineimpfungen womöglich durch das MSG sinken. Zudem würden Impfpflichten in Gesellschaften mit niedrigerem institutionellem Vertrauen weniger toleriert werden. Die Entscheidungen der Politik während der COVID-19-Pandemie dürften dabei einen nicht zu unterschätzenden Einfluss gehabt haben:

„In Deutschland gaben 60 % der Bevölkerung an, der nationalen Regierung zu vertrauen, als das Mandat im Jahr 2020, zu Beginn der Pandemie, eingeführt wurde; das Vertrauen sank in den letzten zwei Jahren auf 48 % im Jahr 2022“ (Übersetzung des Verfassers) (Neufeind et al., 2022).

Die Autoren folgern, dass die Durchimpfungsrate nicht als alleinige Kennzahl betrachtet werden sollte, sondern Sozial- und Verhaltenswissenschaften bei der Evaluierung von Impfmandaten berücksichtigt werden sollten (Neufeind et al., 2022).



Spannend, oder? Das sind nur einige Punkte, die ich mir aus den Ausführungen herausgepickt habe.


Wenn ich noch einen literarischen Tipp abgeben kann, den man nicht unbedingt in der Buchhandlung um die Ecke erwerben kann, dann bitte hier entlang:



Es lohnt sich, Zeit zu nehmen, in den eigenen Körper hineinzuschauen, wie er funktioniert, wie er fasziniert und wie er so vieles ohne unser Dazutun von außen regelt und wieder in Ordnung bringt, wenn es quietscht und klemmt.


Evolution ist etwas ganz ganz Großartiges!




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