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Moderne Bücherverbrennung

Lesetipp: auf Vera-Lengsfeld.de von Wolfgang Schimank


"Und wenn bei Nancy Faeser Worte wie „Kontaktschuld“, „Zusammenrottung“ und „Delegitimierung des Staates“ fallen, dann zucke ich als ehemaliger DDR-Bürger innerlich immer zusammen. „Wehret den Anfängen!“ heißt es doch immer, hier anscheinend nicht! Die Linken, die Sozialdemokraten und die Grünen sind stramm auf sozialistischen und internationalistischen Pfaden unterwegs. Das eigene Volk interessiert sie nicht. Es soll lediglich als Finanzier ihrer Traumschlösser dienen. In Deutschland herrschen der inquisitorische Furor, der Reißwolf der politischen Korrektheit und der Stechschritt der Einförmigkeit sowie eine unglaubliche Doppelmoral. Es ist wahrlich keine gute Zeit für Freigeister des Wortes und der Schrift! ‒ Vielleicht hat Thomas Gottschalk vielen einfachen Menschen die Augen geöffnet, als er seinen Abschied von der Sendung „Wetten, dass?“ damit begründete, dass er beim ZDF nicht mehr das Gleiche sagen könne, was er zu Hause sage …"


Ein sehr schöner Artikel von Wolfgang Schimank, einem ehemaligen DDR-Bürgerrechtler, den ich gerne mit euch teilen möchte. Als ich vor kurzem auf einer Vortragsveranstaltung war, habe ich es von direkt Betroffenen gehört, wie schwer es heute für kritische Schriftsteller/Publizisten ist, ihre Bücher in den diversen Verlagen, die es immer noch hierzulande gibt, unterzubringen. Der Westendverlag scheint ein wenig ein Auffangbecken für unpopuläre Ansichten und Analysen geworden sein und steht sinnbildlich für die immer weiter schwindende Meinungsfreiheit, die wir nicht nur hierzulande wahrnehmen. Der große Drache wird immer kraftloser und versucht mit sehr subtilen Mitteln und Lösungsansätzen, seine schwindende Macht zu verteidigen. Es fühlt sich nicht gut an, aber es ist deutlich zu spüren, dass in unserer Gesellschaft ein großer Umbruch des Westens bevorsteht.





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