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Ein Leben für den Frieden

Johan Galtung und das erste Institut für Friedensforschung


„Frieden ist bekanntlich mehr als Waffenstillstand und Krisenmanagement. Pax - der lateinische Wortstamm erinnert daran, dass Frieden ursprünglich das Resultat eines Vertrages war. Frieden entsteht nicht im Selbstlauf, sondern bedarf verbindlicher Abmachungen. Wer Frieden schaffen will, sollte eine Idee davon haben, wie wir eigentlich leben wollen. Eine Idee ist keine Ideologie, aber eine Anschauung von der Welt ist kein Nachteil. Wer den Frieden gewinnen will, dem muss der Alltag groß sein, und das Große alltäglich.“ aus Daniela Dahn – Im Krieg verlieren auch die Sieger https://www.rowohlt.de/buch/daniela-dahn-im-krieg-verlieren-auch-die-sieger-9783499011740 Daniela Dahn wird am 10.9.2023 2als Referentin auf dem Symposium Falkensee mit dabei sein, ich freue mich sehr auf ihren Redebeitrag! Es gibt noch Karten:

https://www.eventim-light.com/de/a/6328c97db4e55a044a298335/e/643c4933d5136915513c43a0?eventref=fb_oea Wir verlassen Norwegen und fahren weiter durch das wilde, grüne und wasserreiche Schweden. In Norwegen wurde übrigens das weltweit erste Institut für Friedensforschung von Johan Galtung gegründet. Als junger Student war er von den Erlebnissen seines Vaters getrieben auf der Suche nach Literatur über Friedensforschung und musste nach mehreren Anläufen feststellen, dass es lediglich zur Kriegsforschung Bücher gab, aber keine zur Friedensforschung. Diese Tatsache machte ihm bewusst, welcher Aufgabe er sich in den kommenden Jahren zu widmen hatte. Hier ein kleines aber feines Video über und mit Johan Galtung, der auch in seinem hohen Alter immer noch aktiv im Sinne des Friedens ist: https://youtu.be/UuSPEdRS2Cw „In den 50 Jahren zwischen 1957 und 2007 hat er in über 100 Konflikten weltweit unmittelbar und direkt als Vermittler oder Berater gewirkt. So in Dänemark im Falle der Mohammed-Karikaturen, Sri Lanka, Afghanistan, Nordkaukasus und Ecuador. Aus seiner Konfliktbearbeitungsexpertise sind das Handbuch „100 Fallbeispiele und Konfliktanalysen samt Lösungsvorschlägen“ sowie ein entsprechender Lehrgang am Galtung-Institut für Friedenstheorie und Friedenspraxis entstanden. Er war maßgeblich an der Entwicklung des Konzeptes der sozialen Verteidigung beteiligt und prägte die Begriffe

• strukturelle Gewalt und • positiver Frieden sowie • kulturelle Gewalt.

Galtung setzt sich darüber hinaus für eine Demokratisierung der Vereinten Nationen (UN) ein. In zahlreichen Reden und Artikeln hat er sich für die Etablierung eines Weltparlaments ausgesprochen. Er gehört zu den Erstunterzeichnern des internationalen Aufrufs für eine Parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen. Galtung ist Beiratsmitglied des 2004 gegründeten Komitees für eine demokratische UNO. Seit März 2009 engagiert er sich auch für das neu gegründete Russell-Tribunal zu Palästina.“

(Quelle: Wikipedia) Vielleicht lohnt es sich, auch den einen oder anderen Aufsatz von Galtung einmal genauer zu betrachten.




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